| Unter Mauersicherung versteht man die konstruktive Sicherung bestehender Mauern, meist Bruchsteinmauern. Man unterscheidet auch hier die temporäre und die permanente Sicherung. Zur temporären Sicherung verwendet man in der Regel diverse Schutznetze die - je nach Anforderung an die Sicherung - mit Nägeln, Ankern, Stahlseilen oder dergleichen über die zu sichernden Mauern gespannt werden und so ein Herausbrechen und Abstürzen einzelner Steine und damit die Auflösung des Mauerverbandes verhindern. |
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Zur dauerhaften Sicherung rechnet
man:
- das Ausräumen von porösem
Fugenmörtel mit anschließender
Neuverfugung sowohl von Hand als
auch maschinell
- die Instandsetzung von brüchigem
Mauerwerk mit Rekonstruktion des
alten Verbandes unter Verwendung
vorhandener bzw. Ersatz fehlender
Steine
- den Abriss instabiler Mauern - sehr
häufig alte Weinbergsmauern - mit
anschließender Sicherung der
„offenen“ Böschung durch
rückverankerte Spritzbetonschalen
und Verblendung mit Bruchsteinen |